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    <title>walterra's METASOUP</title>
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      <title>walterra's METASOUP</title>
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<item><title>zu oft Fight Club geschaut http://orf.at/091120-44999/index.html</title>
<description>zu oft Fight Club geschaut &lt;a href="http://orf.at/091120-44999/index.html"&gt;http://orf.at/091120-44999/index.html&lt;/a&gt;</description><pubDate>Fri, 20 Nov 2009 12:47:03 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/35042778/zu-oft-Fight-Club-geschaut-http-orf</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:35042778</guid><source url="http://twitter.com/statuses/user_timeline/walterra.atom"/><category domain="contenttype">regular</category></item>
<item><title>Simply-Buttons v2 : p51 Labs</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.p51labs.com/simply-buttons-v2/"&gt;http://www.p51labs.com/simply-buttons-v2/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 19 Nov 2009 09:39:09 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34884591/Simply-Buttons-v2-p51-Labs</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34884591</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>Shop \ Processing 1.0</title>
<description>&lt;p&gt;processing shopping yipiieh&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href="http://processing.org/shop/"&gt;http://processing.org/shop/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 19 Nov 2009 09:23:07 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34884594/Shop-Processing-1-0</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34884594</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>"Streams of Content, Limited Attention: The Flow of Information through Social Media"</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.danah.org/papers/talks/Web2Expo.html"&gt;http://www.danah.org/papers/talks/Web2Expo.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 19 Nov 2009 08:15:47 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34884597/Streams-of-Content-Limited-Attention-The-Flow</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34884597</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>Unique URLs - Ajax Patterns</title>
<description>&lt;p&gt;ajax unique urls design pattern&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href="http://ajaxpatterns.org/Unique_URLs"&gt;http://ajaxpatterns.org/Unique_URLs&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:34:26 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34844576/Unique-URLs-Ajax-Patterns</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34844576</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>Eine Auszeichnung</title>
<description>&lt;p&gt;Gestern habe ich den &lt;a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20091118_OTS0178/internationaler-journalistenpreis-writing-for-cee-geht-an-oesterreicher-florian-klenk-bild"&gt;europ&#228;ischen Journalistenpreis "Writing for CEE gewonnen"&lt;/a&gt;. Hurra. Pr&#228;miert wurde von einer internationalen Jury meine Reportage &#252;ber die Zust&#228;nde hinter dem neuen Schengenzaun. &lt;br /&gt;
Hier noch einmal zum Nachlesen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Europas neuer Zaun&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
In ukrainischen Lagern l&#228;sst die EU Fl&#252;chtlinge von sich fernhalten. Intellektuelle und Grenzbewohner beklagen einen neuen b&#252;rokratischen Vorhang. Eine Reise auf die andere Seite der neuen Schengengrenze. &lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;Fotos: &lt;a href="http://www.florianklenk.com/www.corn.at"&gt;Heribert Corn&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.florianklenk.com/Ukraine%203.png" height="320" alt="Ukraine%203.png" width="500" /&gt;&lt;img src="http://www.florianklenk.com/Ukraine%202.png" height="320" alt="Ukraine%202.png" width="500" /&gt;&lt;img src="http://www.florianklenk.com/Ukraine.png" height="320" alt="Ukraine.png" width="500" /&gt; Gerade haben die Inder die Pakistani im Kricket besiegt. Die Spieler tragen abgenutzte Soldatenm&#228;ntel oder unf&#246;rmige Daunenjacken anstelle der Spielerdressen. Mit einem Holzpr&#252;gel schleudern sie den Ball &#252;ber den Morast. Die M&#228;nner spielen in der N&#228;he des alt&#246;sterreichischen Dorfes Sch&#246;nborn. Die Ortschaft liegt in der Ukraine. Das Spiel fand hinter Stacheldraht statt. Dieses Spiel spielen sie hier t&#228;glich, und das seit Monaten. Dabei hatten sie doch ein neues Leben im europ&#228;ischen Paradies gesucht. Nun sitzen sie im Deportationscamp Pavshino.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Valeriy Terekov beobachtet das Spiel jeden Tag. Er tr&#228;gt einen Tarnanzug, als w&#252;rde hier in diesem Lager Krieg herrschen. Wenn er spricht, blitzen seine Goldz&#228;hne. Auf seinem Kopf sitzt eine M&#252;tze aus Kunstfell. Der bullige Mann, ein Boxertyp, bewacht f&#252;r umgerechnet 150 Euro im Monat nun Einwanderer, die die EU von sich fernhalten will. Dabei hat er hier, in dieser ehemaligen Raketenbasis der Sowjets, nicht einmal Strom.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Hundert Tage ist es her, seit Europas Regierungschefs bei Blasmusik die &#246;stlichen Grenzbalken durchs&#228;gten. Wo der Eiserne Vorhang den Ostblock begrenzte, gilt heute Tempo hundert. Das ist die sch&#246;ne Seite dieses historischen Ereignisses, sie erz&#228;hlt von der Demokratisierung des Ostens, von Freiheit, Mobilit&#228;t und der Z&#228;hmung des Totalitarismus durch Wohlstand. Polen, Slowakei, Slowenien, Ungarn und die baltischen Staaten geh&#246;ren heute alle zum Westen. Daf&#252;r besch&#252;tzen sie nun Europas Grenze nach Osten. Die EU, vor allem auch &#214;sterreich, haben darauf gedr&#228;ngt, dass dies &#8222;l&#252;ckenlos&#8220; geschieht.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Ein paar Kilometer auf der anderen Seite dieser neuen Grenze steht nun Lagerleiter Terekov im&#8200;Dreck. Er &#246;ffnet den Schranken des Lagers und sagt: &#8222;Sie haben zwei Stunden, sich hier umzusehen!&#8220; Kaum sehen die Kricketspieler die Besucher, lassen sie die Schl&#228;ger fallen und springen in ihren Plastiksandalen &#252;ber die Pf&#252;tzen des &#252;berschwemmten Gef&#228;ngnishofes zum Schranken. Diese Sandalen haben sie tausende Kilometer weit getragen, bis hierher nach Pavshino. Am Schranken steht auch der ukrainische Milit&#228;rsanit&#228;ter Viktor Verdivara. Ein zerknitterter Arztkittel spannt sich &#252;ber seinen Tarnanzug. Er will sein kaltes Lagerlazarett zeigen. Er sagt: &#8222;Es k&#246;nnen jederzeit Epidemien ausbrechen.&#8220; Was er dagegen unternehmen kann? Verdivara schwenkt ein Fl&#228;schchen mit himmelblauer Desinfektionsl&#246;sung und deutet auf einen angestaubten Mundschutz. Auch in der Sanit&#228;tsbaracke gibt es keinen Strom.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Das Lager Pavshino liegt in Transkarpatien. F&#252;nf Stunden sind es von Wien bis hierher. Einst trennte diese Gegend Habsburgs Reich vom Rest der Welt. Heute ist das slowakisch-ungarisch-ukrainische L&#228;ndereck das neue Einfallstor f&#252;r Einwanderer, die von Nahost via Russland &#252;ber die gr&#252;ne Grenze nach Europa fl&#252;chten. 5000 werden jedes Jahr geschnappt. Viermal so viele wie vor drei Jahren. Sie hausten bis vor kurzem noch in Holzschuppen und Zelten. Jetzt leben 400 von ihnen in dieser Kaserne. Lagerleiter Terekov steht in seinem silbernen Dienst&#173;container, einer Spende der EU, und sagt: &#8222;Dabei haben wir hier nur f&#252;r halb so viele Platz.&#8220;&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Die Gefangenen drau&#223;en zupfen die Besucher am &#196;rmel, sie deuten auf schlecht verheilte Knochenbr&#252;che, auf Narben. Wenn sie fluchen, zeigen sie ihre schlechten Z&#228;hne. Viele richtige Kriegsfl&#252;chtlinge sind darunter, nicht nur solche, die wirtschaftlicher Not entkommen wollten. Ein Iraker hebt seinen Armstumpf, eine Autobombe war&#8217;s, wie er mit amerikanischem Akzent erz&#228;hlt. Er arbeitete f&#252;r die US-Soldaten. Nach Schweden wollte er, wo seine Landsleute sofort Asyl bek&#228;men.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Die Internierten wirken in ihren Wollm&#228;nteln und Decken wie&#8200;Kriegsgefangene, dabei herrschen hier gar keine Gener&#228;le, sondern nur von der EU &#252;berforderte ukrainische B&#252;rokraten. Keiner von ihnen wird den Gefangenen Asyl gew&#228;hren, zumindest sagt das die Statistik. Dabei erz&#228;hlen viele M&#228;nner hier von Folter in der Heimat. Dort waren einige von ihnen Doktoren und Ingenieure, hier f&#252;hlen sie sich &#8222;wie Hunde&#8220; behandelt.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;General Terekov kann die M&#228;nner nicht verstehen, seine Soldaten br&#252;llen nur ukrainische oder russische Kommandos &#252;ber den Kasernenhof. Es gibt hier keine Dolmetscher, es verirrt sich nur manchmal ein Anwalt hierher, finanziert von der Caritas oder der ukrainischen Hilfsorganisation Neeka. Die sorgen hier daf&#252;r, dass es wenigstens Nahrung, Wasser und warme Kleidung gibt. Denn in den Baracken halten Fetzen statt T&#252;ren die K&#228;lte fern, es riecht nach Rauch, Schwei&#223; und Urin. Im Duschraum kauert ein Inder und schrubbt mit aufgeweichten Fingern seine Unterhosen im dreckigen Wasser. Seit zwei Jahren schon lebe er hier, weil ihn die Grenzwachen immer wieder geschnappt hatten, erz&#228;hlt er. Zur&#252;ck kann er nicht, ihm fehle das Geld. Das wenige, das er hatte, sei von den Wachen gestohlen worden.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Lagerleiter Terekov sagt zu solchen Vorw&#252;rfen: &#8222;Diese Leute l&#252;gen doch alle!&#8220; Doch die Missst&#228;nde, von denen die Internierten erz&#228;hlen, werden auch in Berichten des Europarats oder der amerikanischen Organisation Human Rights Watch erw&#228;hnt. Als &#8222;rechtliches Niemandsland&#8220; bezeichnet das UN-Fl&#252;chtlingshochkommissariat dieses Camp fernab der &#214;ffentlichkeit. &#8222;Gefangene d&#252;rfen alle drei Monate drei Minuten telefonieren&#8220;, informiert ein Schild im Lager.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Es sind grunds&#228;tzliche Fragen, die sich hier am neuen Schengenzaun stellen. &lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Europa braucht eine Grenze. Sie r&#252;ckt immer weiter nach Osten, in Richtung Armut. Eine Grenze muss besch&#252;tzt werden, sonst w&#228;re sie keine. Die Frage ist, wie weit eine offene Gesellschaft dabei gehen darf. Soll die Union ihre Migrationsprobleme an v&#246;llig &#252;berforderte Nachbarn einfach auslagern, nur um das eigene Territorium zu sch&#252;tzen? Sind wir f&#252;r die Not jener verantwortlich, die hier h&#228;ngenbleiben?&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Das sind nicht nur rechtliche Fragen, sondern auch politische. Die Antwort darauf wird das Au&#223;enbild Europas mitpr&#228;gen. Ist es nur noch eine Fes&#173;tung? Oder auch ein Kontinent der Freiheit?&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;So wie es heute in den Fl&#252;chtlingsbaracken der Ukraine ausschaut, so sah es vor zehn Jahren noch in Ungarn, Polen oder der Slowakei aus. Diese L&#228;nder wollten in die EU, sie mussten ihre Lager und vor allem ihren Staatsapparat auf Druck Br&#252;ssels sanieren und bekamen daf&#252;r Geld. Nun r&#252;ckt das Problem ein paar Autostunden weiter, hinaus aus der &#8222;Union des Rechts&#8220;, wie sich die EU gerne nennt. Hier f&#252;hlt sich keiner mehr verantwortlich, die kritische europ&#228;ische &#214;ffentlichkeit blickt nur selten her.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Die EU-Kommisson fordert derweil weitere Investitionen in die Sicherheit. Unbemannte Drohnen mit Kameras sollen hier bald kreisen, &#220;berwachungssatelliten sollen ins All geschossen werden. Hundert Millionen Euro hatte allein die Slowakei in den Grenzschutz investiert. Und schon werden &#8222;R&#252;ckf&#252;hrungsabkommen&#8220; geschlossen. Die Ukraine, die als &#8222;sicheres Drittland&#8220; eingestuft wird, soll in zwei Jahren noch mehr &#8222;Illegale&#8220; schnell und &#8222;unb&#252;rokratisch&#8220; zur&#252;cknehmen &#8211; daf&#252;r bekommt das Land drei&#223;ig Millionen Euro. Wo das Geld hinkommt, wissen nicht einmal die h&#246;chsten Gener&#228;le der Grenzschutztruppen, wenn man sie danach fragt.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Die neue H&#228;rte betrifft aber l&#228;ngst nicht nur die &#8222;Illegalen&#8220;, sondern auch die Grenzbewohner und eine gebildete Schicht von Ukrainern, die es aufgrund b&#252;rokratischer Schikanen nicht mehr in den Westen schaffen. W&#228;hrend man vier Stunden auf die Ausreise in die EU wartet, kann man das beobachten: Europas Z&#246;llner fordern etwa im ukrainischen Grenzort Chop ausnahmslos alle Ukrainer dazu auf, ihre Motorhauben zu &#246;ffnen, manche Autos werden zerlegt. Das taten fr&#252;her nur die Z&#246;llner der &#173;UdSSR. Alte Frauen m&#252;ssen wie Verd&#228;chtige aus ihrem klapprigen Reisebus steigen und ihre Plastiks&#228;cke leeren. Drei M&#228;nnern wird befohlen, hunderte Pflastersteine von einem Lastwagen zu hieven, um sie gleich darauf wieder aufzuladen. Es k&#246;nnte ja etwas darunter versteckt sein. Daneben ungarische Z&#246;llner mit den H&#228;nden im Hosensack.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Dazu kommen finanzielle Belastungen: 35 Euro kostet ein normales Touris&#173;tenvisum f&#252;r jemanden, der blo&#223; in die slowakische Nachbarschaft jenseits der Grenze fahren will &#8211; bei einem Monatsgehalt von 150 Euro und einer Durschnittspension von siebzig Euro ist das fast unerschwinglich.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Die Sicherheitspolitiker der EU sind stolz auf diese neuen Sicherheitsvorkehrungen. Als der slowakische Innenminister Robert Kalinak im Dezember von &#214;sterreich die Verantwortung f&#252;r den Schengen-Grenzschutz &#252;bernahm, klickte er vor den Journalisten in seinem B&#252;ro die Bilder der W&#228;rmebildkameras herbei. Schwarze Schatten waren da im Unterholz zu sehen, es waren Fl&#252;chtlinge. Kalinak sagte: &#8222;Wir klauben die Grenzg&#228;nger auf wie im Supermarkt.&#8220;&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Was die Kameras jedoch nicht zeigen, ist das weitere Schicksal dieser Schatten, die zumeist in Pavshino landen. Die Ukraine sei mit dem Fl&#252;chtlingsstrom &#8222;strukturell &#252;berfordert&#8220;, warnt nun Simone Wolken, Chefin des UN-Fl&#252;chtlingshochkommissariats. Sie sitzt in einem bescheidenen B&#252;ro beim ber&#252;hmten orthodoxen Lavra-Kloster in Kiew und versucht, diplomatisch zu bleiben. Sie will den Ukrainern keine Schuld zuweisen, aber das Land werde zum Sumpf, dem Fl&#252;chtlinge nicht mehr entkommen. Europa habe zu hohe Erwartungen an die demokratischen und institutionellen Reformen im Land gestellt. Es sei an der Zeit, das einzugestehen. Die Ukraine sei kein sicherer Drittstaat.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Doch Europa &#252;bernimmt, abseits von kleinen Spenden an Hilfsvereine und Lager, keine wirkliche Verantwortung, sondern schiebt auch sie ab. Es ist vor allem die UNO, die hier kleine NGOs in maroden Plattenbauvorst&#228;dten unterst&#252;tzt, damit wenigstens Kinder und M&#252;tter in normalen, beheizten Heimen leben und etwas Ukrainisch lernen k&#246;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um das Chaos zu verstehen, muss man Nikola Erukh besuchen. Er ist der Chef der obersten ukrainischen Asylbeh&#246;rde in Kiew. Zumindest glaubt Erukh, dass er das ist. Er hat nicht einmal eine Visitenkarte, weil er nicht wei&#223;, welchem Ministerium er heute gerade zugeordnet ist. &#8222;Es ist der vierte Machtwechsel in f&#252;nf Jahren&#8220;, klagt Erukh und streicht sich &#252;ber den wei&#223;en Bart, &#8222;st&#228;ndig werden die Beh&#246;rden reorganisiert, was f&#252;r ein Chaos.&#8220;&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Wenn er aus dem Fenster blickt, sieht er die abgedunkelten SUVs der Neureichen &#252;ber das Pflaster rollen. Wenn er in sein winziges B&#252;ro blickt, sieht er nichts. Durch stockfinstere Korridore stolpern hier die Beamten, es ist so d&#252;ster, dass sie in ihren B&#252;ros nicht einmal eine Akte lesen k&#246;nnen. &#8222;Die Regierung hat die Stromrechnung nicht bezahlt&#8220;, klagt Erukh. Wie soll er dann Asylantr&#228;ge bearbeiten? Was soll Europa tun, Herr Erukh? Er l&#228;chelt und streckt beide H&#228;nde aus. Er braucht Geld, aber er wei&#223;, dass es wieder versickern wird.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Dieser Mann also k&#252;mmert sich um die Papiere der Internierten, die im fernen Pavshino seit Monaten in kalten Baracken sitzen. In den vergangenen Jahren hat sein Amt nur ein paar Dutzend Antr&#228;ge positiv beschieden. Vorvergangenes Jahr war es kein einziger. Vergangenes Jahr wurde neun Monate lang &#252;berhaupt keine Entscheidung gef&#228;llt.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;So beginnt ein kafkaeskes Treiben: Es werden noch mehr &#252;ber die gr&#252;ne Grenze fliehen, um diesem System zu entkommen. Und noch mehr werden geschnappt werden. Sechs Monate &#173;d&#252;rfen Asylwerber in Pavshino eingesperrt werden. Sie sind kaum frei, werden sie auch schon wieder geschnappt. Mehr als zwei Jahre verbringen manche deshalb in den Lagern, ohne Prozess, ohne Verfahren, ohne richterliche Kontrolle. Oft vertrauen sich die &#8222;Illegalen&#8220; nach der Freilassung gleich wieder Bauern aus den Grenzd&#246;rfern an, die Schleichwege durch S&#252;mpfe oder Fl&#252;sse kennen und sich mit Fluchthilfe ein Zubrot verdienen wollen. Mitunter enden diese Abenteuer t&#246;dlich. Im Winter fanden Grenzsch&#252;tzer eine Tschetschenin im Wald, drei erfrorene Kinder hielt sie in ihrem Arm.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Solche Meldungen dringen nur selten bis zu Westeuropas Presse vor, dabei geh&#246;ren die Toten hier in der ukrainisch-slowakischen Grenzregion fast schon zum Alltag. &#8222;Die D&#246;rfler&#8220;, so erz&#228;hlen es zumindest die in der Grenzstadt Uzghorod t&#228;tigen Lokaljournalis&#173;tinnen Iryna Brezna und Hanna Tazkaniy, &#8222;sprechen von &#8218;Schnee&#173;gl&#246;ckchen&#8216;, wenn sie im Fr&#252;hling die Leichen finden.&#8220; Es herrsche Angst vor den Fremden, erg&#228;nzt Natalia Prokopchuk, Sprecherin des UNHCR. &#8222;Die Bauern&#8220;, sagt sie, &#8222;f&#252;rchten sich vor fremden Krankheiten.&#8220;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Plattenbausiedlungen, unfertige &#173;Geb&#228;ude, Lastwagenkolonnen, Schlagl&#246;cher, verfallene Villen und Pensionisten, die in M&#252;lltonnen graben. Das ist die ukrainisch-slowakische Grenzstadt Uzghorod. Hier, in einem kleinen Amtsgeb&#228;ude, residiert Victoria Kovach. Sie stellt sich als &#8222;Chief Specialist&#8220; der Fremdenpolizei vor. Ein dicker blauer Vorhang filtert die Sonne in ihrem B&#252;ro, alles schimmert blau, sogar das Bild des vergifteten und beinahe ermordeten Pr&#228;sidenten Viktor Juschtschenko. Nur Frau Kovach tr&#228;gt Schwarz. Vor ihrer T&#252;re sitzen Afrikaner. Auch sie hat keine Dolmetscher, um diese M&#228;nner zu verstehen. Auf den ersten Blick w&#252;rde man sie f&#252;r eine strenge B&#252;rokratin halten. Was Schengen ver&#228;ndert hat? Frau Kovach spricht leise, sie will ihre eigene Geschichte erz&#228;hlen: Sie wollte nach Bu&#173;dapest fahren, um der Beerdigung eines ungarischen Verwandten beizuwohnen. Vor hundert Tagen w&#228;re das kein Problem gewesen. Jetzt aber herrsche Schengen und das Regime europ&#228;ischer B&#252;rokraten. Die ungarischen Dokumente des Toten h&#228;tte Frau Kovach am ungarischen Konsulat vorlegen m&#252;ssen, dazu Gehaltsbest&#228;tigungen, Verm&#246;gensaufstellungen und Leumundszeugnisse. Sie h&#228;tte unterschreiben sollen, in der EU niemals Asyl zu beantragen. Vorzulegen war auch eine &#8222;Verpflichtungserkl&#228;rung&#8220;, in der die ungarischen Verwandten versicherten, f&#252;r alle Kosten aufzukommen, die Frau Kovach in der EU verursache. Nat&#252;rlich konnte sie die Papiere in der kurzen Zeit nicht abliefern. Sie musste der Beerdigung fernbleiben. Nicht nur famili&#228;r, auch beruflich sei sie von der Welt abgeschnitten. Der d&#228;nische Fl&#252;chtlingsrat habe sie neulich zu einem Seminar eingeladen, selbst daf&#252;r habe sie kein Visum bekommen.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Es wird eine weitere Seite dieser neuen Grenze sichtbar: Nicht nur Fl&#252;chtlinge, auch die Ukrainer selbst f&#252;hlen sich von der EU gedem&#252;tigt. Natalia Prokopchuk, die Sprecherin des UNHCR, k&#246;nnte viele Geschichten dar&#252;ber erz&#228;hlen. Sie sorgt hier in der Grenzregion daf&#252;r, dass illegale Einwanderer menschenw&#252;rdig leben, und sie kennt Diplomaten, Journalisten, Gelehrte, die sich ausgeschlossen f&#252;hlen. Gerne w&#252;rde auch Prokopchuk privat in den Westen reisen, das Einkommen dazu h&#228;tte sie. Aber ein schneller Urlaubstrip nach Wien? &#8222;Nahezu unm&#246;glich&#8220;, sagt Prokopchuk, zumal als alleinstehende Frau. Auf den westlichen Konsulaten wird routine&#173;m&#228;&#223;ig angenommen, sie sei vielleicht eine Geheimprostituierte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eselskarren, betrunkene Roma, hupende Ladas, aufgeschreckte H&#252;hner, ab und zu eine Luxuskarosse mit verdunkelten Scheiben. Das kleine Dorf Sch&#246;nborn liegt nur wenige Kilometer vom Internierungscamp Pavshino und der Grenzstadt Uzghorod entfernt. Einst war hier Habsburgs &#214;sterreich, die St&#228;dte sehen heute noch aus wie eine sowjetische Variante von St. P&#246;lten oder Hollabrunn. Auch viele Dorfnamen erinnern an alte Zeiten. Die Ortschaften hei&#223;en M&#228;dchendorf, Plankendorf, Blaubart, Birkendorf. Sch&#246;nborns Stra&#223;enschilder sind zweisprachig, und auf der Kirche steht: &#8222;Ehre sei Gott&#8220;. Einst geh&#246;rten diese L&#228;ndereien dem Gro&#223;vater des Wiener Erzbischofs. Und Otto Habsburg, erz&#228;hlen die Bauern stolz, habe auch einmal vorbeigeschaut.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Den Bauern hier sind die N&#246;te der Fl&#252;chtlinge im Wald von Pavshino nicht bekannt. Dass ein paar Kilometer entfern, hinter Stacheldraht, Indien Pakis&#173;tan im Kricket besiegt hat &#8211; diese Facette der Globalisierung w&#252;rden die Leute hier nicht erahnen. Anna Lockes zum Beispiel, 62 Jahre, steht in ihrer speckigen Kittelsch&#252;rze vor ihrem Hof und hat nur &#8222;schwarze Gestalten&#8220; gesehen, die immer wieder &#8222;aus den Str&#228;uchern kriechen&#8220;. Frau Lockes schimpft sie &#8222;Pferdedarm und Schweinerachen&#8220;.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Anna Lockes sagt, sie k&#246;nne nur noch weinen, wenn sie den Niedergang des Dorfes sieht. Sie spricht Deutsch wie vor 300 Jahren, schw&#228;bisch, so wie ihre Vorfahren, die unter Maria Theresia hier angesiedelt wurden. &#8222;Den Eltern der Tod, uns die Not, den Kindern das Brot&#8220; war deren Wahlspruch. Doch er erf&#252;llte sich f&#252;r Anna Lockes nicht. Die gro&#223;e Politik zog &#252;ber das Dorf hinweg, &#214;sterreicher, Ungarn, Tschechen, Nazideutsche, Sowjets herrschten hier. Frei und satt war Anna Lockes selten. Sie wurde von den Russen als &#8222;Hitleri&#8220; und &#8222;Fritzi&#8220; verspottet. Viele ihrer deutschen Nachbarn landeten in den Gulags Sibiriens, als Rache f&#252;r die Massaker der Nazis. Die Juden der nahen Stadt Mukachevo wurden von Eichmann nach Auschwitz deportiert.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;&#8222;Michail Gorbatschow &#246;ffnete die Grenzen f&#252;r uns!&#8220;, sagt Lockes. Es gab Hoffnung im Dorf. Jetzt ist es damit vorbei. Wenn die Bauern krank werden, schickt sie der Arzt zu Vater Burkhards Heilungsgottesdienst, weil nur Gott ohne Honorar arbeitet. Hundert Leute beten dann eingemummt in dicke M&#228;ntel den Rosenkranz und hoffen auf ein Wunder: &#8222;Das Geld ist hier das Gesetz! Selig die Armen&#8220;, &#173;tr&#246;stet sie der bayrische Priester. Viel mehr kann er auch nicht tun.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Vater Burkhard ist gewiss kein Rebell, aber wenn er &#252;ber Schengen spricht, dann sagt er: &#8222;Mir kocht das Blut!&#8220; und fordert &#8222;Revolution&#8220;. Er sitzt in seinem Pfarrhaus, hinter ihm tickt eine Kuckucksuhr, daneben h&#228;ngt eine Karte der &#246;sterreichisch-ungarischen Monarchie.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Bevor die neue Grenze kam, h&#228;tten die Leute im Nachbarland am Schwarzmarkt eingekauft, ein kleiner Wohlstand habe sich angek&#252;ndigt. Die D&#246;rf&#173;ler h&#228;tten den Tank billig in der Ukraine bef&#252;llt und jenseits der Grenze wieder ausgepumpt. F&#252;r die Differenz gab es Gem&#252;se. Heute wird an der Grenze sogar die Tankf&#252;llung von kleinen Ladas notiert. Ehrliche Leute w&#252;rden &#8222;wie Schwarzarbeiter behandelt&#8220;. &#8222;Eine Oma&#8220;, sagt Burkhard, &#8222;stand weinend an der Grenze, weil die Z&#246;llner zwei Flaschen selbstgebrannten Wodka konfiszierten. Das soll Europa sein?&#8220; Jeder hier, sagt er, lebte doch vom Schwarzhandel. Nun vegetieren die Leute im Dreck, ihre Gasrechnungen k&#246;nnen sie nicht bezahlen, eiskalter Kapitalismus habe sich breitgemacht.&lt;br /&gt;
&#8194;&#8194;Verunsicherte Bauern, vergessene Fl&#252;chtlinge, gedem&#252;tigte Intellektuelle. Fast k&#246;nnte man vergessen, dass es nicht Europa war, sondern die Sowjetunion, die das Land hier in die Armut st&#252;rzte. Die EU gab den Menschen Hoffnung. Die EU&#8200;war stets ein Vorbild. Die Ukrainer tr&#228;umen heute noch von dieser Union. Die Frage ist, wie lange noch.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href="http://www.florianklenk.com/2009/11/eine_auszeichnung.php"&gt;Original Entry&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; | &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.florianklenk.com/2009/11/eine_auszeichnung.php#comments"&gt;Comments&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/klenk?a=BO0hvRvvRdo:x86tFmFJGfs:yIl2AUoC8zA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/klenk?d=yIl2AUoC8zA" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/klenk?a=BO0hvRvvRdo:x86tFmFJGfs:7Q72WNTAKBA"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/klenk?d=7Q72WNTAKBA" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</description><pubDate>Wed, 18 Nov 2009 10:04:33 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34859233/Eine-Auszeichnung</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34859233</guid><source url="http://www.google.com/reader/public/atom/user/11973260726580597548/state/com.google/broadcast"/><category domain="contenttype">regular</category><category domain="tag">texte f&#252;r den falter</category><category domain="tag">asyl</category><category domain="tag">asylpolitik</category><category domain="tag">europa</category><category domain="tag">gef&#228;ngnisse</category><category domain="tag">innenministerium</category><category domain="tag">schengen</category><category domain="tag">ukraine</category></item>
<item><title>OAuth WRAP WG | Google Groups</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://groups.google.com/group/oauth-wrap-wg"&gt;http://groups.google.com/group/oauth-wrap-wg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 18 Nov 2009 09:36:41 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34844577/OAuth-WRAP-WG-Google-Groups</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34844577</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>Add Facebook Connect to your PHP Web App | Sankho Mallik . com</title>
<description>&lt;p&gt;good overview.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href="http://blog.sankhomallik.com/2009/06/24/add-facebook-connect-to-your-php-web-app/"&gt;http://blog.sankhomallik.com/2009/06/24/add-facebook-connect-to-your-php-web-app/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:40:29 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34844578/Add-Facebook-Connect-to-your-PHP-Web</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34844578</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>how do you remember passwords? sometimes i don't remember the characters but ...</title>
<description>how do you remember passwords? sometimes i don't remember the characters but only the movements on the keyboard ;-)</description><pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:32:02 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34774478/how-do-you-remember-passwords-sometimes-i</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34774478</guid><source url="http://twitter.com/statuses/user_timeline/walterra.atom"/><category domain="contenttype">regular</category></item>
<item><title>Pulp Fiction 1</title>
<description>&lt;a href="http://www.blixipix.at/shop/?route=product/product&amp;amp;product_id=143" title="Pulp Fiction 1"&gt;&lt;img src="http://www.blixipix.at/shop/image/cache/PulpFiction2-500x500.jpg" height="500" alt="Pulp Fiction 1" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;p&gt;[Reposted from &lt;span class="user_container  user192672" &gt;&lt;a class="" href="http://blixipix.soup.io/post/34589704/Pulp-Fiction-1"&gt;&lt;span class="name"&gt;blixipix&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;]&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 16 Nov 2009 21:50:45 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34765415/Pulp-Fiction-1</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34765415</guid><source url="http://www.blixipix.at/shop/rss.php"/><category domain="contenttype">regular</category></item>
<item><title>WebGL / Canvas 3D Preview in WebKit r48331</title>
<description>&lt;object height="350" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/2rpKpj6ZO9w" /&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent" /&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/2rpKpj6ZO9w" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" height="350" width="425" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;strong&gt;WebGL / Canvas 3D Preview in WebKit r48331&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/2rpKpj6ZO9w&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" height="295" width="480" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;I favorited a YouTube video: &lt;a href="http://blog.wolfire.com/2009/09/preview-of-webkits-webgl-canvas3d/"&gt;http://blog.wolfire.com/2009/09/preview-of-webkits-webgl-canvas3d/&lt;/a&gt;

Screen capture of the initial layout tests for WebKit's WebGL implementation.&lt;/div&gt;</description><pubDate>Mon, 16 Nov 2009 13:39:31 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34859234/WebGL-Canvas-3D-Preview-in-WebKit-r48331</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34859234</guid><source url="http://www.google.com/reader/public/atom/user/11973260726580597548/state/com.google/broadcast"/><category domain="contenttype">video</category><category domain="tag">favorite</category></item>
<item><title>The Simple Way to Scrape an HTML Table: Google Docs</title>
<description>&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://eagereyes.org/data/scrape-tables-using-google-docs"&gt;&lt;img src="http://eagereyes.org/media/2009/googledocs-scraping.png" height="261" alt="Google Docs used for scraping web tables" width="540" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://eagereyes.org/data/dish-best-served-raw.html"&gt;Raw data is the best data&lt;/a&gt;, but a lot of public data can still only be found in tables rather than as directly machine-readable files. One example is the FDIC's &lt;a href="http://www.fdic.gov/bank/individual/failed/banklist.html"&gt;List of Failed Banks&lt;/a&gt;. Here is a simple trick to scrape such data from a website: Use Google Docs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;The table on that page is even relatively nice because it includes some JavaScript to sort it. But a large table with close to 200 entries is still not exactly the best way to analyze that data.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;I first tried &lt;a href="http://dabbledb.com/"&gt;dabbledb&lt;/a&gt;&#160;for this task, and it worked in principle. The only problem was that it only extracted 17 rows for some reason. I have no idea what the issue was, but I didn't want to invest the time to figure it out.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;After some digging around and even considering writing my own throw-away extraction script, I remembered having read something about &lt;a href="http://docs.google.com/"&gt;Google Docs&lt;/a&gt; being able to &lt;a href="http://ouseful.wordpress.com/2008/10/14/data-scraping-wikipedia-with-google-spreadsheets/"&gt;import tables from websites&lt;/a&gt;. And indeed, it has a very useful function called &lt;em&gt;&lt;a href="http://docs.google.com/support/bin/answer.py?hl=en&amp;amp;answer=75507"&gt;ImportHtml&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; that will scrape a table from a page.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;To extract a table, create a new spreadsheet and enter the following expression in the top left cell:&#160;=ImportHtml(&lt;em&gt;URL&lt;/em&gt;, "table", &lt;em&gt;num&lt;/em&gt;). &lt;em&gt;URL&lt;/em&gt; here is the URL of the page (between quotation marks), "table" is the element to look for (Google Docs can also import lists), and &lt;em&gt;num&lt;/em&gt; is the number of the element, in case there are more on the same page (which is rather common for tables). The latter supposedly starts at 1, but I had to use 0 to get it to pick up the correct table on the FDIC page.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Once this is done, Google Docs retrieves the data and inserts it into the spreadsheet, including the headers. The last step is to download the spreadsheet as a CSV file.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;This is very simple and quick, and a much better idea than writing a custom script. Of course, the real solution would be to offer all data as a CSV file in addition to the table to begin with. But until that happens, we will need tools like this to get the data into a format that is actually useful.&lt;/p&gt;    &lt;/div&gt;</description><pubDate>Sun, 15 Nov 2009 19:05:30 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34859235/The-Simple-Way-to-Scrape-an-HTML</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34859235</guid><source url="http://www.google.com/reader/public/atom/user/11973260726580597548/state/com.google/broadcast"/><category domain="contenttype">regular</category><category domain="tag">data</category></item>
<item><title>Web Squared: Web 2.0 Five Years On - by Tim O'Reilly and John Battelle</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.web2summit.com/web2009/public/schedule/detail/10194"&gt;http://www.web2summit.com/web2009/public/schedule/detail/10194&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Sun, 15 Nov 2009 13:31:19 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34844579/Web-Squared-Web-2-0-Five-Years</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34844579</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>RT @awessely Wir sind beim Heimgehen von 3 Jungs angegriffen worden; der Notr...</title>
<description>RT @&lt;a href="http://twitter.com/awessely"&gt;awessely&lt;/a&gt; Wir sind beim Heimgehen von 3 Jungs angegriffen worden; der Notruf hat nur gemeint: "Was sollen wir machen?" und aufgelegt!</description><pubDate>Sun, 15 Nov 2009 12:26:33 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34734800/RT-awessely-Wir-sind-beim-Heimgehen-von</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34734800</guid><source url="http://twitter.com/statuses/user_timeline/walterra.atom"/><category domain="contenttype">regular</category></item>
<item><title>ShadedBorder - JavaScript Round Corners with Drop Shadow | ruzee.com - Steffen Rusitschka</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.ruzee.com/blog/shadedborder/"&gt;http://www.ruzee.com/blog/shadedborder/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Sun, 15 Nov 2009 12:25:33 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34844580/ShadedBorder-JavaScript-Round-Corners-with-Drop-Shadow</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34844580</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>Visualizing Twitter Conversations about #unibrennt</title>
<description>&lt;object height="350" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/1jLI_Im89Bs" /&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent" /&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/1jLI_Im89Bs" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" height="350" width="425" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;strong&gt;Visualizing Twitter Conversations about #unibrennt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/1jLI_Im89Bs&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" height="295" width="480" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;I favorited a YouTube video: &lt;a href="http://www.metaportaldermedienpolemik.net/blog/Blog/2009-11-03/visualizing-%23unibrennt"&gt;http://www.metaportaldermedienpolemik.net/blog/Blog/2009-11-03/visualizing-%23unibrennt&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;</description><pubDate>Sun, 15 Nov 2009 00:47:39 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34715726/Visualizing-Twitter-Conversations-about-unibrennt</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34715726</guid><source url="http://www.google.com/reader/public/atom/user/11973260726580597548/state/com.google/broadcast"/><category domain="contenttype">video</category><category domain="tag">favorite</category></item>
<item><title>heise online - Niederlande: Kilometergeld ersetzt Kfz-Steuer</title>
<description>&lt;p&gt;Hilfe.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Niederlande-Kilometergeld-ersetzt-Kfz-Steuer-859829.html"&gt;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Niederlande-Kilometergeld-ersetzt-Kfz-Steuer-859829.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Sat, 14 Nov 2009 22:17:10 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34710114/heise-online-Niederlande-Kilometergeld-ersetzt-Kfz-Steuer</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34710114</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>TP: Vorreiter einer Bewegung</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31489/1.html"&gt;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31489/1.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Sat, 14 Nov 2009 21:18:22 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34710117/TP-Vorreiter-einer-Bewegung</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34710117</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>loves this #soup http://despair.soup.io/</title>
<description>loves this #&lt;a href="http://search.twitter.com/search?q=%23soup"&gt;soup&lt;/a&gt; &lt;a href="http://despair.soup.io/"&gt;http://despair.soup.io/&lt;/a&gt;</description><pubDate>Sat, 14 Nov 2009 20:55:10 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34698402/loves-this-soup-http-despair-soup-io</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34698402</guid><source url="http://twitter.com/statuses/user_timeline/walterra.atom"/><category domain="contenttype">regular</category></item>
<item><title>5 Impressive Real-Life Google Wave Use Cases</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://mashable.com/2009/11/14/google-wave-use-cases/"&gt;http://mashable.com/2009/11/14/google-wave-use-cases/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Sat, 14 Nov 2009 19:21:27 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34691807/5-Impressive-Real-Life-Google-Wave-Use</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34691807</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>Do music artists fare better in a world with illegal file-sharing? &#8212; Times Labs Blog</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://labs.timesonline.co.uk/blog/2009/11/12/do-music-artists-do-better-in-a-world-with-illegal-file-sharing/"&gt;http://labs.timesonline.co.uk/blog/2009/11/12/do-music-artists-do-better-in-a-world-with-illegal-file-sharing/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Sat, 14 Nov 2009 18:05:36 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34691808/Do-music-artists-fare-better-in-a</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34691808</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>Music using ONLY sounds from Windows XP and 98!</title>
<description>&lt;object height="350" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dsU3B0W3TMs" /&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent" /&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/dsU3B0W3TMs" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" height="350" width="425" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;strong&gt;Music using ONLY sounds from Windows XP and 98!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/dsU3B0W3TMs&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" height="385" width="480" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;I favorited a YouTube video: EDIT 6: My video has been shown at "Forward - The Viral Video Award" (interfilm Berlin)! Make sure you check out all the awesome videos there too. =D
&lt;a href="http://tv.hobnox.com/#/en/99stories/99shorties/6665o"&gt;http://tv.hobnox.com/#/en/99stories/99shorties/6665o&lt;/a&gt;

EDIT 5: StepMania simfile available for extended version, thanks to Ashpotter!
Download links:
&lt;a href="http://www.bemanistyle.com/sims/simfile.php?id=26798"&gt;http://www.bemanistyle.com/sims/simfile.php?id=26798&lt;/a&gt;
&lt;a href="http://robbi-985.homeip.net:8000/simfiles/WinXP98_985.zip"&gt;http://robbi-985.homeip.net:8000/simfiles/WinXP98_985.zip&lt;/a&gt;

EDIT 4: Make sure you get this version of ModPlug Tracker:
&lt;a href="http://www.softpedia.com/get/Multimedia/Audio/Audio-Editors-Recorders/MODPlug-Tracker.shtml"&gt;http://www.softpedia.com/get/Multimedia/Audio/Audio-Editors-Recorders/MODPlug-Tracker.shtml&lt;/a&gt;
That will install itself as a program, which you can start running from the Start menu, as you would with most other programs. ;)

A guide for getting started with ModPlug Tracker can be found here (I didn't make it) :
&lt;a href="http://tesla.rcub.bg.ac.yu/~xpio/modplug/"&gt;http://tesla.rcub.bg.ac.yu/~xpio/modplug/&lt;/a&gt;

EDIT 3: Just to try to avoid me having to reply to every other comment which says that it must have taken me ages to make, or that I must've been bored:
This was just a way for me to pass a few hours of boredom. Yes, I WAS bored. No, I'm not trying to "prove" anything - that this is what I'm "capable of". I just thought I'd upload my music as a video here, to YouTube. I'm not the one who spread it around to Digg or random blogs, - I uploaded it here at YouTube some time back in December 2007 and it has only just "taken off", after all.

EDIT 2: I'm making the IT file be available now too, don't really mind any more. I guess I'm too busy working on new things (not mod music) to worry about the 'old' ones. :P
&#12372;&#12417;&#12435;&#12289;&#32763;&#35379;&#12399;&#12395;&#12367;&#12356;&#12369;&#12393;&#12289;&#12371;&#12428;&#12363;&#12425;IT&#12501;&#12449;&#12452;&#12523;&#12434;&#12480;&#12454;&#12531;&#12525;&#12540;&#12489;&#12391;&#12365;&#12427;&#12391;&#12377;&#12290;

&lt;a href="http://www.zshare.net/download/773938201a8e01"&gt;http://www.zshare.net/download/773938201a8e01&lt;/a&gt;
638 KB, as ZIP

EDIT 1: There's an extended version - please look at the end of this description text!
&#25313;&#24373;&#29256;&#12364;&#12354;&#12426;&#12414;&#12377;&#12290;&#12371;&#12398;&#12486;&#12461;&#12473;&#12488;&#12398;&#26368;&#24460;&#12434;&#35211;&#12390;&#12367;&#12384;&#12373;&#12356;&#65281;

A piece of music I made using some of the various sounds Windows XP and 98 come with.

The music is about 1:31 long. After that, I show the sounds which were used.

The video is screen-captured from ModPlug Tracker, the program which I made the music on.

Windows XP&#12392;98&#12391;&#26469;&#12427;&#27096;&#12293;&#12394;&#38899;&#12434;&#20351;&#29992;&#12373;&#12428;&#12427;&#12371;&#12392;&#12391;&#12289;&#20474;&#12364;&#20316;&#12387;&#12383;&#38899;&#27005;&#12290;

&#38899;&#27005;&#12399;&#38263;&#12373;&#32004;1&#20998;31&#31186;&#12391;&#12377;&#12290;&#12381;&#12398;&#12354;&#12392;&#12395;&#12289;&#20351;&#29992;&#12373;&#12428;&#12383;&#38899;&#12434;&#35211;&#12373;&#12379;&#12390;

&#12499;&#12487;&#12458;&#12399;ModPlug Tracker&#12289;&#20474;&#12364;&#38899;&#27005;&#12434;&#20316;&#12387;&#12383;&#12503;&#12525;&#12464;&#12521;&#12512;&#12290;

- - - - - - - - - - 
- - - - - - - - - - 
High-quality stereo MP3: 
&#19978;&#36074;&#12398;&#12473;&#12486;&#12524;&#12458;&#12398;MP3:
&lt;a href="http://www.zshare.net/download/7739331d923b91"&gt;http://www.zshare.net/download/7739331d923b91&lt;/a&gt;
&lt;a href="http://www.megaupload.com/?d=6HH64H9E"&gt;http://www.megaupload.com/?d=6HH64H9E&lt;/a&gt;
(2.41 MB MP3 / 2.18 MB ZIP)

EXTENDED VERSION! (MP3 inside a ZIP):
&#25313;&#24373;&#29256;! (ZIP&#12398;&#20013;&#12391;&#12398;MP3):
&lt;a href="http://www.megaupload.com/?d=QDU60CK5"&gt;http://www.megaupload.com/?d=QDU60CK5&lt;/a&gt;
(3.33 MB)
(I might've gone a little over-the-top at the end...)
(&#26368;&#24460;&#12391;&#12385;&#12423;&#12387;&#12392;&#22810;&#12377;&#12366;&#12414;&#12375;&#12383;&#12363;&#12394;...)

CBR (320 Kb/sec) EXTENDED VERSION:
If the extended version above gives you problems - such as cutting off at the end, because the duration was miscalculated (appears to happen with iTunes?), then I've made this constant bitrate version, as an alternative to the variable bitrate version above. This will fix the cutting off and miscalculation of the duration, but is a little unnecessarily large and is a little lower quality than VBR (but highest possible when using CBR).
&lt;a href="http://www.megaupload.com/?d=OWHOSN2H"&gt;http://www.megaupload.com/?d=OWHOSN2H&lt;/a&gt;
(4.16 MB)

- - - - - - - - - - 
- - - - - - - - - -&lt;/div&gt;</description><pubDate>Sat, 14 Nov 2009 17:47:26 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34689726/Music-using-ONLY-sounds-from-Windows-XP</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34689726</guid><source url="http://www.google.com/reader/public/atom/user/11973260726580597548/state/com.google/broadcast"/><category domain="contenttype">video</category><category domain="tag">favorite</category></item>
<item><title>I favorited a YouTube video -- The Open Road London (1927) www.youtube.com/...</title>
<description>I favorited a YouTube video -- The Open Road London (1927) &lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=TwahIQz0o-M&amp;amp;feature=autoshare_twitter" title="http://bit.ly/2DlErf"&gt;www.youtube.com/...&lt;/a&gt;</description><pubDate>Sat, 14 Nov 2009 16:51:11 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34679922/I-favorited-a-YouTube-video-The-Open</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34679922</guid><source url="http://twitter.com/statuses/user_timeline/walterra.atom"/><category domain="contenttype">regular</category></item>
<item><title>The Open Road London (1927)</title>
<description>&lt;object height="350" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/TwahIQz0o-M" /&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent" /&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/TwahIQz0o-M" wmode="transparent" type="application/x-shockwave-flash" height="350" width="425" /&gt;&lt;/object&gt;&lt;strong&gt;The Open Road London (1927)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/TwahIQz0o-M&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" height="385" width="480" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;I favorited a YouTube video: London is the last stop in an epic trip across Britain filmed in remarkable early colour.

London was the final stop in a marathon journey around Britain filmed as a series of cinema travelogues. Pioneering filmmaker Claude Friese-Greene brought these picture-postcard scenes to life with a specially-devised colour film process.&lt;/div&gt;</description><pubDate>Sat, 14 Nov 2009 16:51:03 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34689727/The-Open-Road-London-1927</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34689727</guid><source url="http://www.google.com/reader/public/atom/user/11973260726580597548/state/com.google/broadcast"/><category domain="contenttype">video</category><category domain="tag">favorite</category></item>
<item><title>OpenCart Community &#8226; View topic - google sitemap for generating opencart xml sitemap</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://forum.opencart.com/viewtopic.php?f=23&amp;amp;t=7129"&gt;http://forum.opencart.com/viewtopic.php?f=23&amp;t=7129&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Sat, 14 Nov 2009 16:45:28 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34691809/OpenCart-Community-View-topic-google-sitemap-for</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34691809</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>phurl - Project Hosting on Google Code</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://code.google.com/p/phurl/"&gt;http://code.google.com/p/phurl/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Sat, 14 Nov 2009 16:34:04 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34691810/phurl-Project-Hosting-on-Google-Code</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34691810</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>Offiziell Online!</title>
<description>&lt;p&gt;Hallo BlixiPix &#8211; Fans!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Inzwischen sind wir offiziell online und die &lt;a href="http://www.blixipix.at"&gt;Homepage&lt;/a&gt; w&#228;chst und w&#228;chst! Features sind inzwischen so gut wie alle eingebaut, am Design t&#252;fteln wir noch herum und lassen so viel Feedback wie m&#246;glich darin einflie&#223;en. Die Webseite bekommt somit in n&#228;chster Zeit, bis sie uns allen gef&#228;llt,&#160; immermal wieder ein neues Gesicht. Feedback und W&#252;nsche sind nat&#252;rlich immer noch jederzeit willkommen!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Seit gestern ist es auch m&#246;glich, &lt;a href="http://www.blixipix.at/creator"&gt;Bilder von der Festplatte direkt in den Creator&lt;/a&gt; zu laden. Dennoch lege ich euch weiterhin den Facebook &#8211; Connect Bildimport nahe. Der ist einfach zu bedienen und funktioniert inzwischen einwandfrei! Keine Angst vor Facebook Connect, da kann nix passieren und es ist eine tolle Sache, weil ihr unter anderem fertig-bearbeitete Bilder direkt auf Facebook posten k&#246;nnt!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Erschafft euer Kunstwerk!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Liebe Gr&#252;&#223;e,&lt;br /&gt;
Birgit und Thomas&lt;/p&gt;
&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/BlixipixBlog/~4/kWRxzSzlW0s" height="1" width="1" /&gt;</description><pubDate>Fri, 13 Nov 2009 20:02:24 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34689728/Offiziell-Online</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34689728</guid><source url="http://www.google.com/reader/public/atom/user/11973260726580597548/state/com.google/broadcast"/><category domain="contenttype">regular</category><category domain="tag">uncategorized</category></item>
<item><title>Mandelbulb: The Unravelling of the Real 3D Mandelbrot Fractal</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.skytopia.com/project/fractal/mandelbulb.html#renders"&gt;http://www.skytopia.com/project/fractal/mandelbulb.html#renders&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 12 Nov 2009 20:30:48 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34492503/Mandelbulb-The-Unravelling-of-the-Real-3D</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34492503</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>Windows 7 abgekupfert von Apple - Microsoft - derStandard.at/Web</title>
<description>&lt;p&gt;"Das interessante an Windows 7 ist, dass es praktisch die n&#228;chste Version von Vista ist."&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href="http://derstandard.at/fs/1256744630023/Windows-7-abgekupfert-von-Apple"&gt;http://derstandard.at/fs/1256744630023/Windows-7-abgekupfert-von-Apple&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:41:10 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34485800/Windows-7-abgekupfert-von-Apple-Microsoft-derStandard</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34485800</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>Twitter ListMates</title>
<description>&lt;p&gt;
		In the recent post called &lt;a href="http://neoformix.com/2009/TwitterListClouds.html"&gt;Twitter List Profile Clouds&lt;/a&gt; I explored
		how the Twitter list names to which a person has been added can reveal how they are perceived across the twittersphere. Another
		interesting idea is that when somebody adds an account to a list they are implicitly defining a relation between that account and every
		other account on the same list. They are essentially making a declaration that all the members of the list share some characteristic.
		The name of the list usually offers a clue about how all the list members are related.
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
		So, for example, the fact that &lt;a href="http://twitter.com/datavis"&gt;datavis&lt;/a&gt; and &lt;a href="http://twitter.com/flowingdata"&gt;flowingdata&lt;/a&gt;
		both appear on a list together means that somebody thinks they are similar in some sense. And if the list name is called 'datavisualization'
		then that reveals how the list creator thinks they are similar.
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
		I think of two accounts that appear on a list together as 'listmates'. It seems a reasonable name for the concept and follows
		the pattern of schoolmates, roommates, teammates etc. If you take all the Twitter Lists that an account
		is listed on and find all the members of those lists you can define a set of users related to the starting account. Keep track
		of how many times they appear in total and you also get a numeric score for how similar they are.
	&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
		I tried out the idea using my own account, &lt;a href="http://twitter.com/JeffClark"&gt;JeffClark&lt;/a&gt;, as a starting point. Here are
		my top 25 Twitter Listmates:
		&lt;/p&gt;&lt;ol&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/datavis"&gt;datavis&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/flowingdata"&gt;flowingdata&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/ben_fry"&gt;ben_fry&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/infosthetics"&gt;infosthetics&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/moritz_stefaner"&gt;moritz_stefaner&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/stamen"&gt;stamen&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/colorfuldata"&gt;colorfuldata&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/infobeautiful"&gt;infobeautiful&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;

			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/pitchinteractiv"&gt;pitchinteractiv&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/reas"&gt;reas&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/visup"&gt;visup&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/krees"&gt;krees&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/blprnt"&gt;blprnt&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/mslima"&gt;mslima&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/eagereyes"&gt;eagereyes&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/nbrgraphs"&gt;nbrgraphs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/jcukier"&gt;jcukier&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;

			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/vizworld"&gt;vizworld&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/mcristia"&gt;mcristia&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/infojocks"&gt;infojocks&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/infochimps"&gt;infochimps&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/datamasher"&gt;datamasher&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/teamswivel"&gt;teamswivel&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/sunlightlabs"&gt;sunlightlabs&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
			&lt;li&gt;&lt;a href="http://twitter.com/densitydesign"&gt;densitydesign&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
		&lt;/ol&gt;
	&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
	&lt;p&gt;
		The list is a who's who of people I respect and admire in the field of data visualization and I'm very pleased that
		others have grouped us together. I believe this technique has promise for finding interesting new accounts to follow.
	&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 12 Nov 2009 14:00:00 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34689723/Twitter-ListMates</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34689723</guid><source url="http://www.google.com/reader/public/atom/user/11973260726580597548/state/com.google/broadcast"/><category domain="contenttype">regular</category></item>
<item><title>Google Closure: How not to write JavaScript</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.sitepoint.com/blogs/2009/11/12/google-closure-how-not-to-write-javascript/"&gt;http://www.sitepoint.com/blogs/2009/11/12/google-closure-how-not-to-write-javascript/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 12 Nov 2009 13:36:38 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34468087/Google-Closure-How-not-to-write-JavaScript</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34468087</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>Students&#8217; Insurrection Visualized on Datavisualization.ch</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.datavisualization.ch/showcases/students-insurrection-visualized"&gt;http://www.datavisualization.ch/showcases/students-insurrection-visualized&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 12 Nov 2009 09:05:20 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34453659/Students-Insurrection-Visualized-on-Datavisualization-ch</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34453659</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>toxiclibs showreel</title>
<description>&lt;p&gt;One of the earliest fixtures in the Processing community is &lt;a href="http://postspectacular.com"&gt;toxi&lt;/a&gt; (or Karsten Schmidt, if you must) who has been doing wonderful things using the language/environment/core for many years. A couple months ago he posted a beautiful reel of work done by the many users of his &lt;a href="http://code.google.com/p/toxiclibs/"&gt;toxiclibs&lt;/a&gt; library. Just beautiful:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=6644720&amp;amp;server=vimeo.com&amp;amp;show_title=1&amp;amp;show_byline=1&amp;amp;show_portrait=0&amp;amp;color=&amp;amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" height="280" width="500" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;A more complete description can be found on the &lt;a href="http://www.vimeo.com/6644720"&gt;video page&lt;/a&gt; over at Vimeo.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 11 Nov 2009 20:05:02 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34403029/toxiclibs-showreel</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34403029</guid><source url="http://www.google.com/reader/public/atom/user/11973260726580597548/state/com.google/broadcast"/><category domain="contenttype">regular</category><category domain="tag">processing</category></item>
<item><title>Bringt dieses Gesetz in Br&#252;ssel zu Fall!</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Regierung muss die Handy- und Computerdaten von allen B&#252;rgern speichern. Ein europ&#228;ischer Verfassungsbruch&lt;/em&gt; (f&#252;r Falter)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Darf der Staat Daten aller B&#252;rger auf Vorrat sammeln wie ein Eichh&#246;rnchen seine N&#252;sse? Darf er die Vorratskammern sp&#228;ter durchst&#246;bern, um Verd&#228;chtige zu &#252;berf&#252;hren?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ja, sagt die EU-Kommission in einer Richtlinie. Ja, sagt deshalb bald der &#246;sterreichische Nationalrat. So nickte im Jahr 2005 BZ&#214;-Justizministerin Karin Gastinger die EU-&#220;berwachungspl&#228;ne ab. Der (heute aufgrund einer Telefon&#252;berwachung angeblich sensibilisierte) Peter Westenthaler applaudierte ihr.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ende November wird deshalb auch bei uns die Vorratsdatenspeicherung Gesetz. Telekomfirmen m&#252;ssen die Daten aller ihrer Kunden archivieren, weil diese sp&#228;ter Terroristen werden k&#246;nnten. Ein Verdacht ist nicht n&#246;tig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mindestens sechs Monate lang wird nun gespeichert, wer mit wem wo und wie lange telefoniert hat. Registriert wird auch, wer eine SMS oder E-Mail verschickt, sich an einem Chat beteiligt oder eine Internetseite aufgerufen hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schon bisher wurden diese Daten zu Verrechnungszwecken archiviert. Der Staat hat &#8211; siehe Westenthaler &#8211; gerne in diesen digitalen Archiven gew&#252;hlt. Doch ein bedeutender Unterschied war gegeben: Nicht der Staat verpflichtete die B&#252;rger, die Daten zu speichern, sondern ein privater Vertrag zwischen Telekomfirmen und dem Kunden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Unsere Mobiltelefone verwandeln sich nun in einen polizeilichen Peilsender. R&#252;ckwirkend k&#246;nnen &lt;/p&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;Bewegungsprotokolle erstellt, soziale Kontakte rekonstruiert und das Surfverhalten im Internet abgerufen werden. All dies geschieht nicht nur, wie es die F&#252;rsprecher der Ma&#223;nahmen beteuern, zur Aufkl&#228;rung terroristischer Verbrechen, sondern schon bei Verdacht auf Straftaten, die mit mehr als einem Jahr Haft bedroht sind: gewerbsm&#228;&#223;iger Ladendiebstahl oder Verrat von Geheimnissen an Journalisten etwa.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die privaten Daten aller werden gespeichert, um ein paar Straft&#228;ter zu finden? Um die Tragweite dieser Entscheidung zu verstehen, muss man an das legend&#228;re &#8222;Pornokassetten-Erkenntnis&#8220; des Verfassungsgerichtshofs erinnern. Ein Gesetz verpflichtete die Betreiber von Videotheken zu Aufzeichnungen dar&#252;ber, welche B&#252;rger welche Filme ausgeliehen hatten. Die Beh&#246;rden sollten so pr&#252;fen k&#246;nnen, ob die &#8222;Lustbarkeitsabgabe&#8220; abgef&#252;hrt wurde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der VfGH untersagte diese Orwell&#8217;schen Gel&#252;ste. Die Begr&#252;ndung liest sich wie die Fatwa des Rechtsstaats: &#8222;In einer von der Achtung der Freiheit gepr&#228;gten Gesellschaft (&#8230;) braucht der B&#252;rger ohne triftigen Grund niemandem Einblick zu gew&#228;hren, welchem Zeitvertreib er nachgeht, welche B&#252;cher er kauft, welche Zeitungen er abonniert, was er isst und trinkt und wo er die Nacht verbringt.&#8220; Es sei &#8222;Sache des Betroffenen zu entscheiden, ob und was er dar&#252;ber welchen anderen wissen l&#228;sst.&#8220; Diese Zeilen wurden unter Berufung auf die Menschenrechtskonvention im Jahr 1992 verfasst. Es gab noch keine Handys, und in Berlin hatte drei Jahre zuvor die Stasi Schwei&#223;geruchsproben von Dissidenten verwahrt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die exibitionistischen Sitten der Generation 2.0 haben an dieser Argumentation nichts ge&#228;ndert, ganz im Gegenteil. Sich freiwillig blo&#223;zustellen ist Ausdruck b&#252;rgerlicher Freiheit. Sein Privatleben dem Staat auszuliefern, obwohl man nichts angestellt hat, bedeutet Unfreiheit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie konnte dieser Paradigmenwechsel ausgerechnet in der &#8222;Union des Rechts&#8220; durchgehen? Wie schon beim Gl&#252;hbirnenverbot haben sich Lobbyisten (diesmal jene der Polizei statt der Leuchtmittelindustrie) in intransparenten Verfahren durchgesetzt. Die oft eingeforderte europ&#228;ische Debatte &#252;ber B&#252;rgerrechte in Europa gab es in Br&#252;ssel nicht. Die EU-Kommission nutzte lieber die Schockstarre nach den Terroranschl&#228;gen von London und Madrid, um die Polizei gegen die Alltagskriminalit&#228;t zu r&#252;sten. Die nationalen Regierungen spielten mit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Langsam d&#228;mmert nun den heimischen Politikern, was sie vor sich haben. Vergangene Woche lud die f&#252;r die Umsetzung der Richtlinie zust&#228;ndige SP-Infrastrukturministerin Doris Bures zu einem informellen Gespr&#228;ch, um ihren Unmut zu artikulieren. Sie beschreitet einen ungew&#246;hnlichen Weg und beauftragte das Ludwig-Boltzmann-Institut f&#252;r Menschenrechte (BIM), &#214;sterreichs bedeutendsten Thinktank in Sachen Grundrechte, einen Gesetzesentwurf zu verfassen, der die EU-Vorgaben auf ein Mindestma&#223; beschr&#228;nkt. Die &#8222;Zivilgesellschaft&#8220;, sagt Bures, sollte bei der Gesetzgebung einbezogen werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das ist allemal besser, als die Richtlinie den Polizeib&#252;rokraten im Innenministerium zu &#252;berantworten. Doch es reicht nicht, wie ein Blick nach Deutschland zeigt. Dort haben mittlerweile 34.000 Personen eine Verfassungsbeschwerde eingebracht, darunter auch die neue FDP-Justizministerin. Erste Etappensiege wurden in Karlsruhe bereits erreicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Kl&#228;ger sind keine Illusion&#228;re, sie wissen, dass die Polizei viele Verbrechen mittels Rufdatenr&#252;ckerfassung aufkl&#228;rt. Doch wenn die Beh&#246;rden mit Blaulicht vorfahren, kann es nicht sein, dass alle anderen B&#252;rgerrechte automatisch zur&#252;ckweichen m&#252;ssen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;EU und Nationalrat haben die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit nicht gemeistert. Die Vorratsdatenspeicherung ist kein Naturgesetz, sondern eine politische Entscheidung, die auf EU-Ebene und vor den H&#246;chstgerichten in Wien, Stra&#223;burg und Luxemburg gestoppt werden muss. Doris Bures, geh voran!&lt;/p&gt;
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&lt;/div&gt;</description><pubDate>Wed, 11 Nov 2009 15:01:56 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34403025/Bringt-dieses-Gesetz-in-Br-ssel-zu</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34403025</guid><source url="http://www.google.com/reader/public/atom/user/11973260726580597548/state/com.google/broadcast"/><category domain="contenttype">regular</category><category domain="tag">texte f&#252;r den falter</category><category domain="tag">&#220;berwachung</category><category domain="tag">datenschutz</category><category domain="tag">eu</category><category domain="tag">justiz</category><category domain="tag">polizei</category></item>
<item><title>Save For Web Color Shift Photoshop ImageReady Changes on The Internet Bad Color Problems How to Fix</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.gballard.net/psd/saveforwebshift.html#srgbsettings"&gt;http://www.gballard.net/psd/saveforwebshift.html#srgbsettings&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 11 Nov 2009 06:46:49 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34343238/Save-For-Web-Color-Shift-Photoshop-ImageReady</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34343238</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>[mdm.net] netidee projekte 2009: Die gef&#246;rderten Netidee Projekte 2009 sind online.</title>
<description>[mdm.net] netidee projekte 2009: Die gef&#246;rderten Netidee Projekte 2009 sind online.
Interessant: Das F&#246;rdervolumen... &lt;a href="http://www.metaportaldermedienpolemik.net/blog/Blog/2009-11-10/netidee-projekte-2009" title="http://bit.ly/2lq8iZ"&gt;www.metaportaldermedienpolemik.net/...&lt;/a&gt;</description><pubDate>Tue, 10 Nov 2009 15:15:34 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34228170/mdm-net-netidee-projekte-2009-Die-gef</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34228170</guid><source url="http://twitter.com/statuses/user_timeline/walterra.atom"/><category domain="contenttype">regular</category></item>
<item><title>The Jobless Rate for People Like You - Interactive Graphic - NYTimes.com</title>
<description>&lt;p&gt;worth a look, definitely.&lt;/p&gt; &lt;p&gt;&lt;a href="http://www.nytimes.com/interactive/2009/11/06/business/economy/unemployment-lines.html"&gt;http://www.nytimes.com/interactive/2009/11/06/business/economy/unemployment-lines.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 09 Nov 2009 19:32:07 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/34158498/The-Jobless-Rate-for-People-Like-You</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:34158498</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>Web Development, JavaScripts for Download</title>
<description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.walterzorn.com/index.htm"&gt;http://www.walterzorn.com/index.htm&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Sat, 07 Nov 2009 18:53:20 GMT</pubDate><link>http://walterra.soup.io/post/33926377/Web-Development-JavaScripts-for-Download</link><guid isPermaLink="false">urn:www-soup-io:1:33926377</guid><source url="http://feeds.delicious.com/rss/walterra"/><category domain="contenttype">link</category></item>
<item><title>Cappuccino Web Framework - Build Desktop Class Applications in Objective-J and JavaScript</title>
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